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Abschied vom falschen Paradies
BRD 1989, 92 min (43) Regie: Tevfik Baser Drehbuch: Tevfik Baser Bauten: Beate Langmaack Kostüme: Gabriele Friedrich Kamera: Izzet Akay Schnitt: Renate Merck Musik: Claus Bantzer Produzent: Ottokar Runze Darsteller: Zuhal Olcay (Elif) Brigitte Janner (Marianne) Ruth Olafsdottir (Gabriella) Barbara Morawiecz (Nora) Ayse Altan (Gülizar) Serpil Inanc (Hatrice) Karin Klugmann (Isolde) Inhalt: Die junge Türkin Elif sitzt wegen Mordes an ihrem Peiniger und Ehemann in einem deutschen Gefängnis. Jahrelang hatte sie seine grausamen Mißhandlungen und die langsame Auslöschung ihrer Persönlichkeit erduldet. "Befreit" von dem Druck der strengen Traditionen, der Religion und der Familie, genießt sie ihren neuen Lebensabschnitt und erfährt Freundschaft und Zuneigung durch ihre Mitgefangenen. Mit einem bis dahin nie dagewesenem Selbstbewußtsein will sie ihr Leben nach der Haftstrafe in die Hand nehmen, doch als türkische Kriminelle droht ihr die Abschiebung in die Türkei und die Blutrache ihres Schwagers. Anmerkungen: Drei Jahre nach dem Programmkino-Hit "40 qm Deutschland" entstand dieser Film frei nach dem Roman "Frauen, die sterben, ohne daß sie gelebt hätten" von Salina Scheinhardt, die einen authentischen Fall als Vorlage benutzt hat. Die Dreharbeiten waren mit zwei Risiken verbunden: Die Hauptdarstellerin Zuhal Olcay mußte parallel zu ihrer Rolle die deutsche Sprache erlernen. Zum zweiten war es für sie als Star in der Türkei schwierig, die im Buch vorgegebene Nacktszenen zu spielen. Von allen Kritikern wurde sie als große Entdeckung gefeiert. |
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